Clamart, Vorstadtgemeinde in Hauts-de-Seine, Frankreich.
Clamart ist eine Gemeinde im Département Hauts-de-Seine südwestlich von Paris, die sich auf etwa 120 Meter Höhe zwischen älteren Vierteln und moderneren Wohngebieten erstreckt. Die Bebauung wechselt vom dichten historischen Kern zu weitläufigeren Zonen, die in den 1960er Jahren entstanden sind.
Der Ort erlangte 1962 internationale Bekanntheit durch ein gescheitertes Attentat auf Präsident de Gaulle durch Oberstleutnant Bastien-Thiry. Diese Episode prägte lange das Bild der Gemeinde in der Nachkriegsgeschichte Frankreichs.
Die Gemeinde ist Heimat der Hochschule Jacques Monod und zahlreicher Bildungseinrichtungen, die das Alltagsleben prägen. Lokale Märkte und Geschäfte beleben die Straßen rund um das historische Zentrum, während neuere Viertel breiter angelegt sind und Familien anziehen.
Die Transilien-Vorortzüge verbinden den Bahnhof mit Paris, während mehrere Buslinien die Nachbargemeinden erschließen. Wer die unterschiedlichen Viertel erkunden möchte, sollte Zeit für Spaziergänge einplanen, da die Topografie teils hügelig ist.
Der Name der Gemeinde ist mit der französischen Küche verbunden, da hier früher Erbsen angebaut wurden. Gerichte mit der Bezeichnung „à la Clamart
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