Pierre aux Moines, Neolithischer Menhir in Clamart, Frankreich
Der Pierre aux Moines ist ein Menhir aus der Jungsteinzeit, der im Wald von Clamart steht und eine Höhe von etwa 2,20 Metern erreicht, während seine Breite von der Basis zur Spitze abnimmt. Neben dem aufrecht stehenden Stein liegen weitere gefallene Blöcke in der Nähe, darunter eine Sandsteinplatte.
Der Stein wurde im 19. Jahrhundert fälschlicherweise mit einem anderen Stein namens Pierre de Chalais verwechselt, was zu einer historischen Verwirrung führte, die in verschiedenen Dokumenten bis heute fortbesteht. Diese Verwechslung hat die genaue Verfolgung seiner Ursprünge und Bedeutung lange Zeit erschwert.
Der Stein zeigt eine U-förmige Gravur auf seiner nord-nordöstlichen Seite, die möglicherweise ein Halssymbol einer Bestattungsgöttin darstellt. Diese eingravierte Form deutet auf tiefe spirituelle Bedeutungen hin, die die Menschen des Neolithikums in diesen Ort legten.
Das Megalith steht im Wald von Clamart und ist leicht zugänglich, wenn man den Waldwegen folgt, die zum Standort führen. Es ist am besten, bei Tageslicht zu besuchen, da die Waldumgebung beim Erkunden des Steins und der umliegenden gefallenen Blöcke Orientierung hilft.
Die leicht abgeflachte Oberseite des Menhirs ist das Ergebnis von Jahrhunderten intensiver Nutzung als Schärfstein für Messer durch die lokale Bevölkerung. Diese alltägliche Praxis zeigt, wie die Menschen vor Ort mit diesem antiken Stein über viele Generationen hinweg lebten.
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