Glacier d'Ossoue, Gletscher in Gavarnie-Gèdre, Frankreich
Der Gletscher d'Ossoue liegt im Vignemale-Massiv an der französisch-spanischen Grenze und erstreckt sich über etwa 1,4 Kilometer in einer Höhe von rund 2.760 Metern. Die Eisfläche fällt nach unten ab und zeigt heute deutliche Zeichen der Erosion durch Wasser und Wind.
Das Eis war einmal deutlich größer und bedeckte während des 19. Jahrhunderts eine wesentlich größere Fläche als heute. Seither hat sich die Eismasse durch natürliche Klima-Veränderungen kontinuierlich verringert.
Die Höhlen, die der Bergsteiger Henry Russell in den Gletscherwänden gegraben hat, sind heute Orientierungspunkte für Besucher und zeigen deutlich, wie sehr sich die Eismasse im Laufe der Zeit verändert hat.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist in der warmen Jahreszeit, wenn weniger Schnee liegt und die Wege leichter zu gehen sind. Die Route vom Ossoue-Staudamm ist gut markiert und erfordert Wandererfahrung und angemessene Ausrüstung.
In den letzten Jahrzehnten hat sich das Eis dramatisch zurückgezogen und verliert Jahr für Jahr an Masse. Dieser Wandel ist an Ort und Stelle sichtbar und bietet Besuchern einen direkten Blick auf die Auswirkungen der Klimaveränderung.
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