Les Mots à la Bouche, LGBTIQA+-Buchhandlung im Marais, Paris, Frankreich
Les Mots à la bouche ist eine LGBTIQA+-Buchhandlung im Marais-Viertel in Paris, mit einer blauen Fassade in der Rue Sainte-Croix-de-la-Bretonnerie 6. Das Geschäft ist klein, aber von Boden bis Decke mit Büchern gefüllt, darunter Romane, Comics, Sachbücher sowie Titel auf Englisch und Französisch.
Die Buchhandlung wurde 1980 im 18. Arrondissement von Paris von Jean-Pierre Meyer-Genton gegründet und zog 1983 in den Marais um, wo sie sich bis heute befindet. Ende 2019 drohte ein drastischer Mietanstieg die Schließung zu erzwingen, doch der damalige Inhaber Walter Paluch hielt das Geschäft offen und übergab es schließlich seinem Team.
Les Mots à la bouche ist eine der wenigen Buchhandlungen in Paris, die sich vollständig der LGBTIQA+-Literatur widmet. Im Regal stehen Romane, Bandes dessinées, Essays und Zeitschriften, die Themen wie Liebe, Identität und gesellschaftliches Leben aus der Perspektive der Community behandeln.
Die Buchhandlung liegt im Herzen des Marais und ist zu Fuß von den Metrostationen Saint-Paul oder Hôtel de Ville gut erreichbar. Sie ist täglich geöffnet, auch sonntags und im August, und bleibt abends geöffnet, was einen Besuch nach der Arbeit oder am Wochenende ermöglicht.
Obwohl die Buchhandlung für ihre LGBTIQA+-Sammlung bekannt ist, führt sie auch Werke zu Gender Studies, Philosophie und Sozialgeschichte, die ein breites Publikum ansprechen. Wer ein Buch nicht vor Ort findet, kann es direkt bestellen, und auf der Website lassen sich Bestände nach Themen durchsuchen, noch bevor man die Reise antritt.
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