Manoir du Contades, Historisches Herrenhaus im Contades-Viertel, Straßburg, Frankreich.
Das Manoir du Contades ist eine Villenresidenz im Contades-Viertel von Straßburg mit mittelalterlichen und Renaissance-Elementen in der Architektur. Das Gebäude zeigt kunstvolle Fassaden, ein charaktervolles Dach und zwei Eingangstore, die sich am Ufer der Aar befinden und von einem Park begrenzt werden.
Das Gebäude wurde zwischen 1901 und 1902 vom Architekten Albert Nadler für Otto Gunderloch errichtet und verkörpert die Villenarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts in Straßburg. 1929 ging es in den Besitz des Architekten Waldemar Osterloff über, was zeigt, wie solche Häuser zwischen wohlhabenden Eigentümern wechselten.
Das Gebäude prägt das Erscheinungsbild des Contades-Viertels mit seinen kunstvoll gestalteten Fassaden und dem markanten Dach, die Besucher beim Spaziergang sofort auffallen. Diese architektonischen Details spiegeln die Wohnkultur der gehobenen Bürgerschicht wider, die hier ihre Villen errichtete.
Das Haus steht am Rande des Contades-Parks und ist von Straßburgs Stadtzentrum aus leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die beste Sicht auf die Fassaden vom öffentlichen Raum aus möglich ist, besonders wenn man den Park durchquert.
Das Manoir zählt zu den wenigen ursprünglichen Villen, die das Contades-Viertel einst säumten und die Entwicklung dieses Wohngebiets dokumentieren. Diese Häuser sind selten geworden, da viele im Laufe des 20. Jahrhunderts abgerissen oder stark verändert wurden.
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