Kartause Molsheim, Frankreich, Kartäuserkloster in Molsheim, Frankreich.
Die Kartause von Molsheim ist ein Kartäuserkloster in der Altstadt von Molsheim mit mehreren Gebäuden, die um einen Kreuzgang angeordnet sind. Die Anlage zeigt die typische Struktur eines Kartäuserklosters mit Zellen für einzelne Mönche, Gemeinschaftsräumen und einem angeschlossenen Museum.
Das Kloster wurde 1626 gegründet, nachdem die ursprüngliche Kartause in Königshoffen 1591 zerstört worden war. Es funktionierte bis zur Französischen Revolution, als der religiöse Betrieb eingestellt wurde.
Das Kloster war ein Ort der Gelehrsamkeit, wo Mönche eine bedeutende Bibliothek pflegten und handschriftliche Werke kopierten. Die Räume zeugen noch heute von der Hingabe der Ordensbrüder an spirituelle und intellektuelle Arbeit.
Das Kloster kann durch das angeschlossene Museum besichtigt werden, das Zugang zu Mönchszellen und dem Kreuzgang bietet. Besucher sollten damit rechnen, dass einige Bereiche nur mit einer Führung zugänglich sind.
Die Mönche stellten Arzneimittelkugeln her, die in ganz Europa verkauft wurden und dem Kloster großes Ansehen als Heilkundezentrum einbrachten. Diese pharmazeutischen Produkte waren bekannt für ihre Wirksamkeit bei verschiedenen Beschwerden.
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