Musée de la Chartreuse, Stadtmuseum in Molsheim, Frankreich
Das Musée de la Chartreuse befindet sich in einem ehemaligen Kartäuserkloster auf einem großen Gelände mit Kreuzgang und rekonstruierten Mönchszellen. Die Ausstellung umfasst archäologische Funde aus der Bruche-Täler, religiöse Kunstwerke und regionale Volkskunst sowie eine Abteilung über den Automobilhersteller Bugatti.
Das Kloster wurde 1598 gegründet und diente als Kartäusersiedlung, bis es während der Französischen Revolution 1792 geschlossen wurde. Nach dieser langen Zeit der Aufgabe eröffnete Henri Gerlinger das Museum 1946 und gab dem Gebäudekomplex neue kulturelle Bedeutung.
Das Museum zeigt die Geschichte der Region durch Kunstwerke und alltägliche Gegenstände, die das Leben der Menschen in diesem Teil des Elsass dokumentieren. Besucher können handwerkliche Traditionen und religiöse Kunstschätze entdecken, die das kulturelle Erbe vor Ort prägen.
Das Gelände ist relativ groß, daher sollte man sich Zeit für einen Rundgang nehmen und bequeme Schuhe tragen. Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit, mit erweiterten Stunden während der Sommermonate.
Der Industrialist Ettore Bugatti gründete seine berühmte Automanufaktur 1909 in dieser Stadt und die Sammlung hier zeigt seine persönlichen Gegenstände und Designskizzen. Diese Verbindung zwischen regionaler Geschichte und Automobildesign macht das Museum für Technik-Enthusiasten besonders interessant.
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