Notre-Dame-des-Champs, Neuromanische Kirche im 6. Arrondissement von Paris, Frankreich
Die Église Notre-Dame des Champs ist eine Kirche im Stil der Romanischen Wiederbelebung, die sich durch kräftige Formen und halbkreisförmige Bögen auszeichnet. Im Inneren stützen Reihen von kreuzförmigen Säulen die gerundeten Arkaden, die den Raum strukturieren.
Das Gebäude wurde zwischen 1867 und 1876 vom Architekten Léon Ginain neu errichtet und ersetzte ein früheres Heiligtum an diesem Ort. Der Neubau entstand aus dem Wunsch, einen modernen Sakralbau zu schaffen, der zeitgenössischen Anforderungen entsprach.
Im Inneren findet man zweiundzwanzig Gemälde von Joseph Aubert, die Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria zeigen. Diese Werke stammen aus einer künstlerischen Arbeit, die sich über viele Jahre erstreckte.
Die Kirche befindet sich am Boulevard du Montparnasse und ist für Besucher zugänglich, die sich die religiöse oder architektonische Ausstattung ansehen möchten. Regelmäßige Messen finden statt, sodass Besucher die Zeiten im Voraus überprüfen sollten, um einen ungestörten Besuch zu planen.
Das Gebäude enthält ein innovatives Eisengerüst, das von Gustave Eiffel entworfen wurde und seine neoromanischen Merkmale mit modernen Konstruktionstechniken verbindet. Diese technische Lösung zeigt, wie traditionelle Architektur und Ingenieurkunst des 19. Jahrhunderts zusammenkamen.
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