Église Saint-Marcel, Moderne katholische Kirche im 13. Arrondissement, Frankreich
Die Église Saint-Marcel ist eine Kirche aus Beton mit moderner Formensprache im 13. Bezirk von Paris. Der Raum erstreckt sich über eine große Fläche und wird von einem schlanken Glockenturm mit 25 Metern Höhe geprägt, der drei Glocken beherbergt.
Die Kirche wurde 1966 nach einem Entwurf des Architekten Daniel Michelin erbaut und ersetzte eine neugotische Vorgängerkirche von 1856. Der Neubau markierte einen modernen Bruch mit der viktorianischen Architektur des älteren Gebäudes.
Die Kirchenfenster zeigen abstrakte Designs von Henri Guérin und Isabelle Rouault, die Licht auf unerwartete Weise brechen. An den Wänden hängt ein Wandteppich mit einer Pfingstszene und emaillierte Kreuzwegstationen, die das Innenleben prägen.
Die Kirche ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, insbesondere über zwei U-Bahn-Stationen in der Nähe. Auch mehrere Buslinien halten unweit des Eingangs und machen den Besuch unkompliziert.
Das Innere zeigt ein geometrisches Muster aus Dreiecken und Rauten, die nicht nur dekorativ wirken sondern auch die Akustik des Raumes beeinflussen. Diese durchdachte Konstruktion macht den Besuch für alle sinnlich wahrnehmbar.
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