Fondation Jérôme Seydoux-Pathé, Filmmuseum im 13. Arrondissement, Frankreich
Die Fondation Jérôme Seydoux-Pathé ist ein Filmmuseum im 13. Arrondissement von Paris, das sich Sammlungen und Archiven zur Geschichte der Filmproduktion widmet. Das Gebäude wurde vom italienischen Architekten Renzo Piano entworfen und beherbergt neben einer Kinobeamer-Sammlung auch Forschungseinrichtungen und Archivbestände.
Die Stiftung wurde 2006 gegründet, um das Erbe der Pathé-Gesellschaft zu bewahren, die 1896 gegründet wurde und in der frühen Filmgeschichte eine Pionierrolle spielte. Das Unternehmen war eines der ersten, das Filme herstellte und in die Welt verteilte.
Der Kinosaal mit 68 Plätzen zeigt Stummfilme mit Live-Musik, was ein seltenes Erlebnis für moderne Zuschauer ist. Besucher können hier erleben, wie Filme ursprünglich aufgeführt wurden, bevor Tonfilm erfunden wurde.
Der Ort bietet sowohl öffentliche Filmvorführungen als auch einen umfangreichen Leseraum und Archive für spezialisierte Forschung nach vorheriger Anmeldung. Besucher sollten ihre Zeit einplanen, um zwischen den Screenings und dem Archivbereich zu wechseln.
Die Fassade des Gebäudes enthält skulptierte Elemente des Bildhauers Auguste Rodin, die ursprünglich von einem älteren Theater an diesem Standort stammten. Dieses architektonische Detail verbindet die Geschichte des Ortes mit einem weltberühmten französischen Künstler.
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