Îlot de la Reine Blanche, Mittelalterlicher Häuserblock im 13. Arrondissement, Frankreich
Der Îlot de la Reine Blanche ist ein dreieckiger Häuserblock zwischen den Straßen Gobelins, Berbier-du-Mets und Gustave-Geffroy mit Gebäuden aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Das Ensemble zeigt verschiedene Baustile aus verschiedenen Epochen, die übereinander gebaut wurden.
Eine Königin ließ 1290 an der Bièvre ein Herrenhaus errichten, das ihrer Tochter gehören sollte und dieser Stätte ihren Namen gab. Im 16. Jahrhundert etablierte die Familie Gobelin hier ein berühmtes Färbereigewerbe, das den Ort später charakterisierte.
Der Ort erinnert an die Zeit, als die königliche Familie hier lebte, bevor er zum Zentrum der Textilherstellung wurde. Die enge Verbindung zur Gobelin-Familie prägt bis heute die Wahrnehmung dieses Viertels.
Der Ort liegt in einem Wohngebiet und ist leicht erreichbar, besonders von der Metro-Station Les Gobelins aus. Geführte Besichtigungen finden hauptsächlich in den Sommermonaten statt, daher sollte man die Termine vorher überprüfen.
Die Häuser enthalten in ihren Kellern Gewölbestrukturen, die von verschiedenen Bauphasen stammen und die versteckten Wurzeln des Ortes zeigen. Diese unterirdischen Räume sind oft nicht sofort sichtbar, wenn man durch das Viertel spaziert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.