Couvent des Cordelières, Mittelalterliche Klosterruinen im 13. Arrondissement, Frankreich
Das Couvent des Cordelières ist ein Klostergebäude im 13. Arrondissement von Paris, das heute hauptsächlich als Ruinen sichtbar ist. Der erhaltene gotische Speisesaal kann von der Rue de Julienne aus betrachtet werden und zeigt typische Merkmale mittelalterlicher religiöser Architektur.
Die Gründung erfolgte 1270 durch einen königlichen Günstling und wurde von einer Königin unterstützt, um einen Konvent für Franziskanerinnen zu schaffen. Der Komplex blieb bis zur Französischen Revolution ein Zentrum des Klosterlebens.
Der Ort trägt den Namen der Klarissen, eines Ordens von Franziskanerinnen, und zeigt heute noch Spuren seiner Zeit als religiöses Zentrum. Die Ruinen erinnern an die mittelalterliche Frauengemeinschaft, die dort lebte und arbeitete.
Das Gelände liegt in einem bewohnten Pariser Viertel und ist von außen zugänglich, wobei die gotische Struktur vom öffentlichen Gehweg sichtbar ist. Es ist ratsam, die Site zu Fuß zu besuchen, um die architektonischen Details von der Straße aus vollständig zu würdigen.
Eine Prinzessin, Tochter einer Königin, verbrachte ihre letzten Jahre in diesem Konvent und starb dort im Jahr 1320. Dieser persönliche Bezug machte den Ort zu einem Gedenkstätte innerhalb der religiösen Gemeinschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.