Hôpital Cochin, Öffentliches Krankenhaus im 14. Arrondissement, Frankreich
Das Hôpital Cochin ist ein öffentliches Krankenhaus im 14. Arrondissement an der Rue du Faubourg Saint-Jacques, das Notfallmedizin, Brandverletzungsbehandlung und Forschungslaboratorien unter einem Dach vereint. Das Gelände beherbergt auch das Institut Cochin, ein biomedizinisches Forschungszentrum, das sich mit Genetik und Zellbiologie befasst.
Das Krankenhaus wurde 1780 von Jean-Denis Cochin gegründet, einem Priester, der medizinische Versorgung für Arbeiter und Anwohner seines Viertels schaffen wollte. Seine ursprüngliche Mission als Versorgungseinrichtung für arme Menschen hat sich über mehr als zwei Jahrhunderte bis heute fortgesetzt.
Das Gebäude trägt den Namen eines Priesters, der sich um die Armen und Arbeiter seiner Gemeinde kümmerte und dessen Wirken noch heute in der Missionsform des Hospitals sichtbar ist.
Der Zugang erfolgt über die rue du Faubourg Saint-Jacques, und die Einrichtung ist Teil des französischen öffentlichen Gesundheitssystems, daher gelten die üblichen Vorschriften für Patienten. Die Lage im 14. Arrondissement ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen und bietet Zugang zu wichtigen medizinischen Diensten und Forschungseinrichtungen.
Der Mathematiker Évariste Galois verbrachte seine letzten Stunden 1832 im Krankenhaus nach einer Verletzung aus einem Duell und lehnte vor seinem Tod alle religiösen Dienste ab. Diese Episode bleibt einer der berühmtesten Momente in der Geschichte der Wissenschaft, die mit diesem Ort verbunden ist.
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