Usine des horlogeries Dodane, Uhrenfabrik im Stadtteil Montrapon-Fontaine-Écu von Besançon, Frankreich.
Die Usine des horlogeries Dodane ist eine Uhrmacherfabrik aus Stahlbeton und Stahl in Besançon mit drei Geschossen und integrierten Wohnräumen. Das Gebäude vereint Produktionsbereiche, Büros und Wohnungen unter einem Dach und zeigt die Bauweise dieser industriellen Epoche.
Auguste Perret entwarf und baute diese Fabrik zwischen 1939 und 1943 für Raymond Dodane, einen Erben der lokalen Uhrmacherfamilie. Das Gebäude war ein Experiment für den renommierten Architekten, der normalerweise öffentliche Bauten und Kirchen gestaltete.
Die Fabrik zeigt die Verbindung von Arbeit und Wohnen, die in Besançon üblich war, wo Uhrmacher oft in denselben Gebäuden lebten und arbeiteten. Besucher sehen heute noch, wie die Räume ineinander übergehen und den Alltag der Arbeiter widerspiegeln.
Das Gebäude ist seit 1986 als Baudenkmal registriert und kann von außen besichtigt werden, wobei die Architektur von der Straße aus sichtbar ist. Das Innere ist heute mit Büros belegt, daher ist ein Blick auf die Fassade und die städtebauliche Integration oft das Beste, das Besucher erwarten können.
Dies war das einzige Fabrikgebäude, das Auguste Perret je entworfen hat, obwohl er ein berühmter Architekt für andere Bautypen war. Zum Gebäude gehörte ursprünglich auch ein privater Garten mit Schwimmbad und Tennisplatz für die Familie Dodane.
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