Weinberge, Weinhäuser und -keller der Champagne, UNESCO-Weltkulturerbe Weinbauregion in Reims und Aÿ-Champagne, Frankreich
Die Champagner-Hügellandschaft erstreckt sich über 1100 Hektar mit steilen Weinbergen, die sorgfältig bewirtschaftet werden. Das Gebiet kombiniert oberirdische Weingüter und Häuser mit einem ausgedehnten Netzwerk von Kreide-Kellern tief unter der Erde.
Die Weinherstellung in der Region begann im frühen Mittelalter, aber erst im 17. Jahrhundert entwickelten Mönche wie Dom Pérignon in Hautvillers die speziellen Techniken für Schaumwein. Diese Methoden machten das Gebiet zum weltweit führenden Produzenten von Champagner.
Die Avenue de Champagne in Épernay zeigt die Bedeutung von Champagner in der französischen Identität, mit eleganten Häusern großer Hersteller. Besucher sehen hier, wie dieses Getränk seit Generationen die Architektur und den Alltag der Stadt prägt.
Die Region ist leicht mit dem Zug erreichbar, mit direkten Verbindungen nach Reims und Épernay von Paris aus. Viele Weingüter und Museen bieten Führungen an, obwohl es ratsam ist, im Voraus zu buchen, besonders während der Erntezeit.
Die unterirdischen Kreidekellern erstrecken sich über viele Kilometer und entstanden teilweise aus Steinbrüchen aus römischer Zeit. Diese natürlichen Bedingungen bieten konstante Temperaturen, die ideal für die Gärung und Lagerung sind, ohne Klimatechnologie.
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