Passage quai des Chartrons, Bordeaux, Historische überdachte Passage im Chartrons-Viertel, Bordeaux, Frankreich
Die Passage quai des Chartrons ist ein überdachter Durchgang mit zwei vierstöckigen Gebäuden, die einen Innenhof umrahmen und durch schmiedeeiserne Geländer an den Obergeschossen verziert sind. Die Gewölbe und Fassaden bilden eine zusammenhängende Struktur, die das Viertel prägt.
Im zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts ließ der Kaufmann Barreyre dieses Gebäude durch Architekt Jean Laclotte errichten, um Schiffe und Waren aus dem Hafen zu bewirtschaften. Die Anlage repräsentiert die Expansion des Bordelaiser Hafenhandels in dieser Zeit.
Die Passage verkörpert den Wohlstand der Weinhändler, die das Viertel Chartrons prägten, und zeigt deren Lebensweise durch ihre Architektur. Die Details der Gebäude erzählen von der Handelsaktivität, die diesen Ort einst erfüllte.
Der Durchgang liegt an der Quai des Chartrons und hat mehrere Eingänge, die von der Straße aus leicht zu erreichen sind. Die Fußgängerzone ermöglicht entspanntes Erkunden ohne Verkehrsstörungen.
Die nördliche Seite des Gebäudes ruht auf einem Bogengewölbe, das sich genau mit der Rue Barreyre ausrichtet und einen verborgenen architektonischen Plan offenbart. Diese Abstimmung mit der benachbarten Straße zeigt sorgfältige städtebauliche Planung aus jener Zeit.
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