Rákóczi-Brücke, Straßenbrücke in Budapest, Ungarn.
Die Rákóczi-Brücke ist eine Straßenbrücke in Budapest, die sich über die Donau spannt und die Bezirke Ferencváros und Lágymányos verbindet. Die Stahlkonstruktion ermöglicht sowohl den Autoverkehr als auch die Straßenbahn und trägt täglich Tausende von Fahrzeugen und Fahrgästen über den Fluss.
Das Projekt entstand in den frühen 1990er Jahren, um die wachsenden Verkehrsprobleme zwischen den Ufern zu lösen. Die Brücke öffnete sich 1995 für den öffentlichen Verkehr und wurde später nach dem ungarischen Aufständischen Francis II Rákóczi benannt.
Die Brücke erhielt 2011 ihren heutigen Namen zu Ehren von Franz II Rákóczi, einem ungarischen Adeligen, der einen Aufstand gegen die Habsburger anführte.
Die Brücke ist für Fußgänger, Radfahrer, Autos und die Straßenbahn zugänglich und liegt zentral gelegen, um die westliche und östliche Seite der Stadt zu verbinden. Besucher können sie jederzeit überqueren und finden auf beiden Seiten gute Anschlüsse zu anderen Verkehrsmitteln.
Die Brücke nutzt ein integriertes Spiegelsystem zur Beleuchtung, das die Überquerung nach Dunkelheit sicherer macht. Auf der Buda-Seite bedeckt Gras die Straßenbahngleise, was ein ungewöhnliches ökologisches Design-Element darstellt.
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