Kernkraftwerk Paks, Kernkraftwerk in Paks, Ungarn.
Das Kernkraftwerk Paks ist eine Stromanlage mit vier Reaktoren, die am Ufer der Donau etwa 100 Kilometer südwestlich von Budapest stehen. Die vier VVER-440-Reaktoren bilden den Hauptkern der Anlage und sind in regelmäßigen Abständen angeordnet.
Das Kraftwerk entstand aus einer Vereinbarung zwischen Ungarn und der Sowjetunion von 1966 und der Baubeginn erfolgte 1967. Der kommerzielle Betrieb nahm im Dezember 1982 auf, womit Ungarn eine langfristige Energiequelle etablierte.
Das Kraftwerk ist ein wichtiger Teil der ungarischen Energiewirtschaft und trägt wesentlich zur Stromerzeugung des Landes bei. Die Anlage prägt das Landschaftsbild entlang der Donau und ist für viele Menschen ein Symbol der technologischen Entwicklung Ungarns.
Der Zugang zur Anlage ist eingeschränkt und erfordert Sicherheitsfreigabe sowie vorherige Vereinbarungen durch offizielle Kanäle. Die Einrichtung unterliegt strengen Sicherheitsprotokollen und regelmäßiger Wartung, was sich auf Besuchsmöglichkeiten auswirkt.
Die Anlage lagert seit 2024 drei Jahre Brennstoffreserve vor Ort, eine Erhöhung gegenüber dem vorherigen Zwei-Jahres-Vorrat. Diese größere Pufferreserve soll den kontinuierlichen Betrieb auch in Zeiten von Versorgungsstörungen sichern.
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