Lóczy Höhle, Kalksteinhöhle in Balatonfüred, Ungarn.
Die Lóczy-Höhle ist eine Kalksteinhöhle in Balatonfüred mit einer Länge von etwa 154 Metern und durchzieht mehrere Schichten dieses Gesteins. Die Wände und der Boden zeigen Lösungsgruben und andere Strukturen, die durch Thermalwasserfluss entstanden sind.
Die Höhle wurde 1894 entdeckt und 1934 für Besucher geöffnet, was sie zu einem frühen Touristenziel in der Region machte. 1969 erhielt sie eine elektrische Beleuchtung, um das Erkunden des unterirdischen Raums zu verbessern.
Die Höhle trägt den Namen des ungarischen Geologen Ferenc Lóczy, der sich der Erforschung der geologischen Struktur des Balaton widmete. Besucher können heute sehen, wie seine wissenschaftliche Arbeit die Interpretation dieses unterirdischen Raums geprägt hat.
Die Höhle bleibt das ganze Jahr über bei etwa 12 Grad Celsius kühl, daher ist leichte warme Kleidung ratsam. Geführte Besichtigungen finden von Mai bis September statt und erfordern einen Spaziergang von etwa 120 Metern durch die beleuchteten Passagen.
Die Höhle ist bekannt für seltene Aragonitformationen, die als Erbsensteine bezeichnet werden und sich in verschiedenen Abschnitten finden lassen. Diese mineralischen Strukturen sind in anderen europäischen Höhlen nicht häufig anzutreffen.
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