Kirche zu den Wundmalen des hl. Franziskus, Barockpfarrkirche in der Fő-Straße, I. Bezirk Budapest, Ungarn
Die Kirche der Stigmatisierung des heiligen Franz von Assisi ist ein Barockbau in der Fő-Straße mit einer Fassade aus toskanischen Pilastern und Engelsstatuen. Das Innere enthält mehrere Altäre und ein Fresko von Gergely Vogl, das die letzte Szene in der Kapelle von Portiuncula darstellt.
Bosnische Franziskaner-Mönche begannen 1703 mit dem Bau eines Klosters an dieser Stelle und errichteten die Kirche ab 1731 unter der Leitung des Maurers Hans Jakab. Das Kloster wurde später zu einem Hospital umgewandelt und spielte eine neue Rolle im Leben der Stadt.
Die Kirche trägt den Namen der stigmatisierten Wunde von Franziskus und zeigt an den Säulen und in der Ausstattung Symbole des Franziskanerordens. Die innere Dekoration mit Altären und Fresken spiegelt die spirituelle Tradition wider, die diese Gemeinschaft hier gepflegt hat.
Das Gebäude liegt in leicht erreichbarer Nähe zur U-Bahn-Station Batthyány tér an der Linie 2, von der aus man zu Fuß zur Kirche gelangt. Die Lage an der Fő-Straße in der Altstadt macht es einfach, die Kirche bei einem Spaziergang zu besuchen.
Die Barockausstattung wurde in der Werkstatt der ansässigen Mönche handwerklich gefertigt und zeigt die Kunstfertigkeit dieser Gemeinschaft. Diese handgefertigten Objekte machen den Innenraum zu einem Zeugnis klösterlicher Handwerkstradition.
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