Foundry Museum, Industriemuseum im Stadtteil Víziváros, Budapest, Ungarn
Das Foundry Museum ist ein Museum für Industriegeschichte im Vízivárosi-Stadtteil, untergebracht in einem roten Backsteingebäude mit charakteristischer Sägezahnform. Der Raum zeigt Schmelzöfen, Gießpfannen, Metallbearbeitungswerkzeuge und dekorative Eisengussgegenstände, die in dieser Werkstatt entstanden.
Abraham Ganz gründete diese Eisengießerei 1845, und sie betrieb kontinuierlich bis 1964, als sie in das erste erhaltene Industriemuseum Mitteleuropas umgewandelt wurde. Diese Umwandlung machte sie zu einem Ort, der die Entwicklung der Metallverarbeitung in der Region dokumentiert.
Das Museum zeigt, wie Metallhandwerk über Generationen in Budapest gepflegt wurde und welche Rolle die Eisenverarbeitung für die Stadt bedeutete. Besucher sehen heute noch die Werkstattkultur in den Räumen und den Maschinen, die Handwerker täglich nutzten.
Das Museum ist in den wärmeren Monaten von April bis Oktober an Wochentagen geöffnet und kann relativ voll werden, besonders mittags. Besucher sollten mit längeren Besichtigungszeiten rechnen und bequeme Schuhe tragen, da es auch im Freien viel zu sehen gibt.
Der Außenbereich zeigt eine bemerkenswerte Sammlung von etwa 50 dekorativen gusseisernen Öfen in verschiedenen Stilen und Größen, von einfach bis aufwendig verziert. Diese Stücke demonstrieren die handwerkliche Vielfalt und Kreativität, die die Werkstatt über ihre lange Betriebszeit entwickelte.
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