Sinnar, Siedlung in Indien
Sinnar ist eine Stadt im Distrikt Nashik im indischen Bundesstaat Maharashtra, gelegen auf rund 560 Metern Hohe am Ufer des Flusses Girna. Die Stadt vereint alte Tempel mit neueren Vierteln und ist von landwirtschaftlich genutztem Land sowie Industriegebieten umgeben.
Sinnar wurde um das Jahr 850 von einem lokalen Anführer namens Rav Singuni gegründet und gehörte später zur Yadava-Dynastie, die für ihren Tempelbau bekannt war. Im Jahr 1294 wurde die Stadt von Alauddin Khalji angegriffen, bevor sie spater zu einem bedeutenden Ort in der Geschichte der Marathen wurde.
Die Bewohner von Sinnar sprechen Marathi und feiern lokale Feste, bei denen traditionelle Musik und besondere Speisen eine wichtige Rolle spielen. Auf den Märkten sind handgefertigte Waren zu sehen, und die Tempel bilden den Mittelpunkt des täglichen Gemeinschaftslebens.
Sinnar hat keinen eigenen Bahnhof, daher reisen die meisten Besucher mit dem Bus oder dem Auto an und nutzen die nahegelegenen Bahnhofe Nasik Road oder Devlali. Die National Highway NH160 fuhrt in der Nahe der Stadt vorbei und verbindet sie gut mit den umliegenden Stadten Maharashtras.
Sinnar ist als Zwiebelgurtel von Nashik bekannt und spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion und dem Export von Gemuse in der gesamten Region. Die Stadt beherbergt ausserdem das Gargoti Museum, das seltene Mineralien und Kristalle aus der Umgebung ausstellt und Besucher aus ganz Indien anzieht.
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