Khasi Hills, Gebirgskette in Meghalaya, Indien
Die Khasi-Berge erstrecken sich durch Zentralmeghalaya mit bewaldeten Hängen und vielen Tälern, die von saisonalen Flüssen durchschnitten werden. Die Hügelkette erreicht Höhen von etwa 1200 Metern und bildet eine markante Landschaftsformation.
Das Khasi-Bergland war lange Zeit unabhängig, bis es 1972 Teil des neu gegründeten Staates Meghalaya wurde und sich von Assam trennte. Diese Umgestaltung markierte einen Wendepunkt in der politischen Entwicklung der Region.
Die Khasi-Menschen praktizieren eine matrilineare Gesellschaft, in der Frauen das Familienerbe verwalten und die Familienlinien weitergeben. Diese Tradition prägt bis heute das Leben und die Beziehungen in den Gemeinden.
Das Gelände ist in mehrere Verwaltungsbezirke unterteilt, wobei Shillong als Verwaltungszentrum dient. Die unterschiedliche Topografie der einzelnen Bezirke sollte beim Planen von Erkundungen berücksichtigt werden.
Die südlichen Abhänge empfangen außergewöhnliche Niederschlagsmengen, die Cherrapunji und Mawsynram zu einigen der feuchtesten Orte der Welt machen. Diese extreme Regenmengen prägen das gesamte Ökosystem und die Landschaft.
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