Khanqah-e-Moula, Islamischer Schrein am Jhelum-Fluss, Srinagar, Indien.
Das Khanqah-e-Moula ist ein Holzgebäude mit quadratischem Grundriss, doppelten Arkaden auf den Veranden und pyramidenförmigen Dächern, bekrönt von einem offenen Pavillon mit einer Spitze. Das Bauwerk liegt am Ufer des Jhelum in Srinagar und verbindet traditionelle Holzarchitektur mit aufwendigen handwerklichen Details.
Das Heiligtum wurde 1395 von Sultan Sikander erbaut, um Mir Syed Ali Hamdan zu ehren, und erlitt mehrere Brände, die zu Umbauten in den Jahren 1493 und 1731 führten. Diese Wiederaufbauten prägten die Struktur, die heute erhalten ist.
Das Heiligtum zeigt die Handwerkskunst kashmirischer Holzarbeiter, die Elemente aus buddhistischen, hinduistischen und islamischen Traditionen verbindet. Besucher können in den Verarbeitungstechniken die Spuren verschiedener Kulturen entdecken, die über Jahrhunderte hinweg aufeinander eingewirkt haben.
Besucher müssen die Schuhe ausziehen, bevor sie das Heiligtum betreten, und sollten Kleidung tragen, die Schultern, Arme und Beine bedeckt. Es ist hilfreich, locker sitzende Schuhe zu tragen, da man sie häufig ausziehen muss.
Das Gebäude enthält Material von antiken Tempeln, die dem Gelände vorausgingen. In verschiedenen Jahreszeiten wachsen auf Teilen des Daches Pflanzen, die dem Bauwerk ein lebendiges, sich veränderndes Aussehen verleihen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.