Jamia Masjid, Zentralmoschee in Nowhatta, Srinagar, Indien
Jamia Masjid ist eine zentrale Moschee im Stadtteil Nowhatta in Srinagar, Indien, die auf einem rechteckigen Grundriss mit vier Ecktürmen errichtet wurde. Die 370 Holzsäulen tragen das Dach und schaffen einen offenen Innenraum, während drei Eingangstore den Zugang von verschiedenen Seiten ermöglichen.
Sultan Sikandar ließ den Bau zwischen 1394 und 1402 errichten und schuf damit einen zentralen Versammlungsort für die muslimische Gemeinde. Nach einem Brand im 17. Jahrhundert gab Kaiser Aurangzeb 1672 den Wiederaufbau in Auftrag und stellte die Funktion des Gebäudes wieder her.
Der Name kombiniert arabische und persische Begriffe für Freitag und Moschee und spiegelt die religiöse Bedeutung wider. An Freitagen füllt sich der Innenhof mit Betenden, die zwischen den Holzsäulen Platz finden und gemeinsam das Gebet verrichten.
Die drei Eingangstore im Norden, Süden und Osten erleichtern den Zugang bei großem Andrang und verteilen die Besucherströme auf mehrere Seiten. Der große Innenhof und die Säulenhallen bieten auch außerhalb der Gebetszeiten Raum zum Verweilen und Ausruhen.
Die Holzsäulen stammen aus dem Deodarzedernholz des Himalaya und tragen seit Jahrhunderten das Gewicht des Daches ohne metallene Verbindungen. Die Baumeister integrierten Elemente aus persischen Entwürfen und buddhistischen Pagoden, was dem Gebäude eine ungewöhnliche Form verleiht.
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