Jungsteinzeitliche Siedlung Burzahom, Archäologische Stätte im Kaschmirtal, Indien
Burzahom ist eine Ausgrabungsstätte im Kaschmirtal in Indien, die Reste von Siedlungen aus mehreren Jahrtausenden bewahrt. Die Anlage zeigt Wohngruben, Steinwerkzeuge, Keramikscherben und Überreste von Feuerstellen, die über ein weites Gelände verteilt liegen.
Menschen siedelten hier ab etwa 3000 vor Christus und gruben Wohngruben in den Boden, um Schutz vor dem kalten Klima zu finden. Die Siedlung wuchs über Jahrhunderte und veränderte sich von einer steinzeitlichen Gemeinschaft zu einer Gesellschaft, die Metall bearbeitete.
Die Bewohner lebten in unterirdischen Gruben und begruben ihre Toten mit Hunden und Haushaltsgegenständen, was auf enge Bindungen zwischen Menschen und Tieren hinweist. Besucher können die Form dieser Wohngruben erkennen und nachvollziehen, wie die Gemeinschaft vor Tausenden von Jahren ihren Alltag organisierte.
Das Gelände liegt in einer ländlichen Gegend etwa 10 Kilometer (6 Meilen) nordöstlich von Srinagar und ist über eine asphaltierte Straße erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Ausgrabungen über unebenen Boden verteilt sind.
Archäologen fanden hier Knochennadeln mit eingravierten Mustern, die zu den ältesten Hinweisen auf Textilherstellung in Südasien gehören. Die Nadeln zeigen, dass die Bewohner Kleidung nähten und möglicherweise einfache Stoffe webten.
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