Palais Liechtenstein, Barockpalais in Alsergrund, Österreich
Der Palais Liechtenstein ist ein dreistöckiges Barockpalais mit 13 Fensterachsen an der Hauptfassade, die von kunstvollen Steinskulpturen und aufwendigen Deckenmalereien gekennzeichnet ist. Im Inneren verbinden sich prächtige Säle mit architektonischen Details, die das Können barocker Handwerker zeigen.
Der Bau begann 1689 unter Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein nach einem Architekturwettbewerb. Die Fertigstellung der Anlage markierte einen Meilenstein in der Entwicklung der Wiener Palastarchitektur des späten 17. Jahrhunderts.
Der Palast war lange Zeit Heimat der Kunstsammlung der fürstlichen Familie und prägt bis heute das Verständnis von barocker Pracht in Wien. Seine Räume erzählen von den Vorlieben und dem Reichtum jener, die hier lebten.
Der Palast wird heute als Veranstaltungsort genutzt und kann daher nicht während normaler Öffnungszeiten besucht werden. Am besten erkundigen Sie sich vorher, ob spezielle Führungen oder kulturelle Events öffentlich zugänglich sind.
Der Garten wurde um 1820 umgestaltet und verlor seinen ursprünglichen barocken Charakter zugunsten eines klassischeren Stils. Heute zeigt die Gartenanlage noch Spuren dieser Neugestaltung aus dem frühen 19. Jahrhundert.
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