Hallstatt, Dorf im Salzkammergut, Österreich
Hallstatt ist ein Dorf im österreichischen Salzkammergut, das direkt am Hallstätter See liegt und von steilen Berghängen umgeben ist. Bunte Holz- und Steinhäuser stehen dicht beieinander entlang der schmalen Gassen, die sich dem Ufer entlangziehen.
Hallstatt ist einer der ältesten bekannten Siedlungsplätze Mitteleuropas, wo Menschen seit etwa 7000 Jahren leben und wo bereits in der Vorgeschichte Salz abgebaut wurde. Der Salzhandel brachte dem Ort so viel Bedeutung, dass eine ganze Epoche der Frühgeschichte, die Hallstattzeit, nach ihm benannt ist.
Die Knochenhaus-Kapelle neben der Kirche Maria am Berg bewahrt bemalte Schädel, die nach Familiennamen geordnet sind, was einem alten lokalen Brauch entspricht. Diese stille Kapelle zeigt, wie tief die Bindung der Bewohner an ihre Verstorbenen und ihre Geschichte reicht.
Das Dorf ist sehr klein und zu Fuß in wenigen Minuten zu durchqueren, aber das Parken ist begrenzt und außerhalb des Ortskerns organisiert. Wer früh morgens oder am späten Nachmittag ankommt, findet weniger Besucher und kann die engen Gassen in Ruhe entdecken.
Im Echerntal, kurz außerhalb des Dorfes, sind Felsen und Formen aus der letzten Eiszeit erhalten geblieben, die man heute noch im sogenannten Gletschergarten sehen kann. Nicht weit davon stürzt der Wasserfall Waldbachstrub die Berghänge hinunter und ist leicht zu Fuß erreichbar.
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