Schloss Brunn am Walde mit Wirtschaftsgebäude, Renaissance-Wasserschloss in Lichtenau im Waldviertel, Österreich
Schloss Brunn am Walde ist ein Renaissancewasserschloss in Lichtenau im Waldviertel mit vier Flügeln, die einen Innenhof umgeben. Der gesamte Gebäudekomplex ist von einem breiten Graben umgeben, der das Schloss vor früheren Zeiten schützte.
Das Schloss wurde 1172 erstmals dokumentiert und erhielt seine heutige Renaissanceform 1584 unter Johann Hartmann von Trauttmannsdorff. Diese Umgestaltung verwandelte das Gebäude von einer mittelalterlichen Festung in eine repräsentative Adelssitz.
Die Architektur zeigt Renaissanceelemente mit späteren barocken Zusätzen, darunter Steinfiguren mit Löwen und dekorativen Putten aus dem 19. Jahrhundert. Diese Verzierungen zeigen, wie die Besitzer ihre Bedeutung und ihren Geschmack über die Jahrhunderte hinweg ausdrückten.
Das Schloss steht in privater Hand und Besucher können nur die Außenseite besichtigen. Es ist am einfachsten zu sehen, wenn man sich dem Gebäude vom Dorfplatz aus nähert, um einen guten Blick auf die vier Flügel und den Graben zu bekommen.
Das Schloss bewahrt noch immer seine ursprünglichen venezianischen Schornsteine, ein seltenes Merkmal in der Waldviertel-Region. Es verfügt auch über eine erhalten gebliebene Zugbrücke, die durch einen Rundbogentor in den Innenhof führt.
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