Burgruine Hohenstein, Mittelalterliche Burgruine in Gföhl, Österreich
Burgruine Hohenstein ist ein Schlossruinenkomplex auf einem steilen Felsen oberhalb der Krems, mit Steinmauern von erheblicher Stärke und mehreren Fensteröffnungen. Die Überreste zeigen noch heute die Grundstruktur eines defensiven Bauwerks mit erkennbarer räumlicher Anordnung.
Das Schloss wurde 1156 erstmals dokumentarisch erwähnt, als die Familie Hohinstaine dort ansässig war. Im Laufe der Jahrhunderte verlor die Anlage ihre Funktion und verfiel zunehmend.
Die Kapelle des Heiligen Petrus zeigt religiöse Praktiken der mittelalterlichen Bewohner. Die Anlage war ein Ort des Gebets und der Andacht im Burgalltag.
Die Ruine befindet sich auf einem Bergrücken mit Wegen, die zu ihr hinführen, der Zugang erfordert etwas Aufwand. Besucher sollten angemessenes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und Vorsicht beim Erkunden der Überreste erforderlich ist.
Die Anlage wurde bereits um 1456 aufgegeben, was sie zu einem ungewöhnlich frühen Beispiel einer verlassenen Mittelalterburg macht. Diese frühe Aufgabe unterscheidet sie von vielen anderen Burgen der Region, die länger bewohnt oder genutzt wurden.
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