Gudenushöhle, Naturdenkmal Höhle bei Krems, Österreich
Die Gudenushöhle ist eine kleine natürliche Höhle, die etwa 22 Meter tief in den Fels eindringt. Sie liegt etwa 7,5 Meter über der Kleinen Krems und hat eine Breite von etwa 2 bis 3 Metern.
Die Höhle war in der Altsteinzeit ein Zufluchtsort, wo Neandertaler und frühe moderne Menschen lebten. Ausgrabungen im 19. Jahrhundert brachten Werkzeuge und Tierknochen ans Licht, die zeigen, wie lange Menschen diesen Ort nutzten.
Der Name stammt von der Familie Gudenus, die das Gelände lange Zeit besass und verwaltete. Heute ist der Ort ein Ort der Erinnerung an die frühen Menschen, die hier Zuflucht suchten.
Der Besuch erfordert festes Schuhwerk und eine Taschenlampe, da der Eingang tief im Felsen liegt. Geführte Touren werden angeboten und helfen dabei, die archäologischen Schichten und Funde richtig zu verstehen.
Ein Fragment einer Knochenflöte aus prähistorischer Zeit wurde hier gefunden, eines der frühesten Zeichen von Musik. Dieses kleine Stück Knochen zeigt, dass Menschen vor tausenden von Jahren bereits Musik machen wollten.
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