Schloss Hofarnsdorf, Schloss im Bezirk Krems-Land, Niederösterreich
Schloss Hofarnsdorf ist ein zweigeschossiges Steingebäude mit rechteckiger Form in der Gemeinde Rossatz-Arnsdorf, das von hohen Mauern umgeben ist. Das schlichte, robuste Bauwerk mit seinen Ziegelmauern lässt sich nur von außen besichtigen, doch ist es von der Donau aus sichtbar und wird von einem großen Park mit alten Bäumen umgeben.
Die Ursprünge des Schlosses gehen auf die Zeit nach 1501 zurück, nachdem ein großes Hochwasser das ursprüngliche Gehöft zerstört hatte. Ein Florhof mit Kirche, ursprünglich im Besitz des Erzbistums Salzburg seit etwa dem Jahr 860, wurde daraufhin wiederaufgebaut und blieb unter kirchlicher Verwaltung bis zur säkularen Übernahme im Jahr 1806.
Das Schloss trägt den Namen eines Salzburger Bischofs namens Arn oder Arnold, was die lange Verbindung zur kirchlichen Geschichte zeigt. Die Anlage mit ihren hohen Mauern und dem großen Park prägt bis heute das Bild des Ortes und erinnert an die Zeit, als die Kirche großer Landbesitzer in der Region war.
Das Schloss ist nur von außen zugänglich und es gibt keine Führungen durch das Innere. Der Park rundherum mit seinen Wegen bietet eine ruhige Gelegenheit zum Spazieren, und man kann das Gebäude auch vom Donauufer aus sehen, besonders wenn man die Wachau erkundet.
Ein lokaler Bauer soll sich während einer Notzeit in den alten Mauern versteckt haben und Jahre später zurückgekehrt sein, um ein völlig verändertes Land vorzufinden. Diese Anekdote erzählt von der langen Geschichte des Ortes und wie sich die Welt um das Schloss herum gewandelt hat.
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