Wachau, Kulturtal in Niederösterreich, Österreich
Die Wachau ist ein Flusstal entlang der Donau in Niederösterreich, das sich zwischen Melk und Krems über etwa 36 Kilometer erstreckt. Die Hänge sind mit Terrassenweingärten, Obstbaumreihen und kleinen Steinmauern bedeckt, während unten am Ufer historische Ortskerne mit Kirchtürmen und Fachwerkhäusern zu sehen sind.
Archäologische Funde weisen auf frühe Siedlungen aus der Altsteinzeit hin, als Menschen die Flussufer für Jagd und Fischfang nutzten. Der Name Wahowa wurde erstmals im Jahr 853 in Urkunden festgehalten, als fränkische Klöster begannen, Weinbau auf den Südhängen zu fördern.
Der Name leitet sich vom slawischen Wort für Krümmung oder Schleife ab und beschreibt die gewundene Flusslandschaft entlang dieses Abschnitts der Donau. Wenn man durch die Orte geht, sieht man oft kleine Kapellen und Heurige, in denen lokale Winzerfamilien ihre Ernten servieren und Gäste in schlichten Stuben empfangen.
Bootslinien auf der Donau verbinden die größeren Orte und bieten Ausblicke auf die Terrassenlandschaft während der Fahrt. Radwege und Wanderwege führen durch Weingärten und Obstgärten, wobei viele Abschnitte einen gewissen Anstieg aufweisen, wenn man auf die Hügel hinaufgeht.
Die Ruinen der Burg Dürnstein markieren den Ort, an dem König Richard I. von England während seiner Rückkehr vom Dritten Kreuzzug gefangen gehalten wurde. Einer Legende nach entdeckte ein reisender Sänger den König, indem er ein Lied sang, das nur sie beide kannten, und Richard durch die Burgmauern antwortete.
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