St. Stefanus, Ghent, Katholische Pfarrkirche im Zentrum von Gent, Belgien
St. Stefanus ist eine Pfarrkirche in Gent und kombiniert Architektur des 19. Jahrhunderts mit Elementen einer früheren Karmeliterkirche, die in ihre Struktur integriert wurde. Das Gebäude zeigt diese Verbindung zwischen historischen Schichten in seinem äußeren Erscheinungsbild und inneren Layout.
Das ursprüngliche Kloster wurde 1838 durch einen Brand zerstört, woraufhin der Architekt Jean Baptiste De Baets die heutige Kirche entwarf. Sie wurde am 26. Dezember 1841 geweiht und markiert damit den Neubeginn an diesem Standort.
Die Kirche zeigt kunstvolle Verzierungen, einschließlich Statuen von Bruder Prosper Venneman und Altäre von Gaspar de Crayer aus dem 17. Jahrhundert. Diese Werke prägen den Eindruck des Innenraums und erzählen von der künstlerischen Geschichte des Ortes.
Die Kirche befindet sich an der Sint-Margrietstraat und dient sowohl als religiöses Zentrum als auch als Konzertsaal, besonders für Orgelmusik. Besucher können regulär Musikaufführungen genießen, die die akustischen Qualitäten des Ortes nutzen.
Das Gebäude beherbergt zwei unterschiedliche Orgeln: ein Instrument von Philippe Forrest aus dem Jahr 1873 und eine Flentrop-Orgel von 1962, die aus einer baptistischen Kirche in Enschede verlegt wurde. Diese ungewöhnliche Kombination zweier Orgeln mit unterschiedlichen Ursprüngen prägt das musikalische Leben des Ortes.
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