Huis van Alijn, Ethnographisches Museum in Kraanlei, Gent, Belgien
Das Haus von Alijn ist ein ethnographisches Museum in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, das Sammlungen über das alltägliche Leben in Flandern zeigt. Die Ausstellung umfasst Fotografien, Handwerksgegenstände und persönliche Objekte, die dokumentieren, wie Menschen früher wohnten und arbeiteten.
Das Museum entstand 1926 als Vereinigung zur Bewahrung flandrischer Folklore und zog 1962 in das heutige Gebäude um, das ehemals ein Krankenhaus war. Der Name wurde 2000 geändert und bezieht sich auf die Familie, die das Haus damals bewohnte.
Das Haus zeigt, wie sich das tägliche Leben in Flandern über die Generationen verändert hat und welche Bräuche und Feste bis heute Bedeutung haben. Die Ausstellungen machen sichtbar, wie Menschen arbeiten, feiern und ihre Traditionen weitergeben.
Das Museum befindet sich am Ufer des Grasbrug-Kanals und ist leicht zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar. Besucher sollten Zeit mitbringen, um die verschiedenen Ausstellungsbereiche zu erkunden, da jeder Raum unterschiedliche Aspekte des flandrischen Lebens zeigt.
Im Keller des Hauses arbeitet seit Jahrzehnten ein traditionelles Handpuppenttheater, das Geschichten aus Gent auf authentische Weise aufführt. Diese alte Kunstform wird hier noch immer von Hand gespielt, wie es früher Kinder und Familien unterhielten.
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