Prince Gustav Adolf Sea, Randmeer des Arktischen Ozeans in der Region Qikiqtaaluk und der Region Inuvik, Kanada
Das Meer liegt zwischen Borden Island und Mackenzie King Island im Westen sowie Ellef Ringnes Island im Osten, mit Lougheed Island am südlichen Rand. Es bildet einen natürlichen Wasserkörper innerhalb des Arktischen Ozeans und verbindet sich mit mehreren Meerengen und Kanälen der Region.
Der Name wurde 1898 vom norwegischen Polarforscher Otto Sverdrup vergeben, der die Entdeckung zu Ehren des schwedischen Kronprinzen benannte. Der Prinz sollte später als Gustav V. König von Schweden werden.
Die Gewässer sind mit den Lebenswelten der Inuit eng verflochten, die seit Generationen in den umliegenden arktischen Gebieten leben und diese Meere für ihre Jagd nutzen.
Die Schifffahrt durch diese Gewässer ist stark durch Meereis eingeschränkt und nur mit speziellen Booten während der kurzen Sommermonate möglich. Das Wetter kann schnell umschlagen, daher ist eine gute Vorbereitung und lokale Kenntnisse erforderlich.
Das Gewässer verbindet sich über Byam Martin Channel und Maclean Strait mit anderen Teilen des arktischen Wassersystems und bildetet damit einen wichtigen Durchgang in dieser eisigen Region. Diese natürliche Verbindung machte die Gegend für Polarforscher bei ihren Expeditionen interessant.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.