Cité-du-Havre, Verwaltungssektor am Mackay-Pier in Ville-Marie, Kanada
Cité-du-Havre ist ein Verwaltungsbezirk, der sich als schmale künstliche Halbinsel in den Sankt-Lorenz-Strom erstreckt und den Alten Hafen von Montreal vor Wasserströmungen und Eisbildung schützt. Das Gebiet verbindet Wohnraum mit Industriestandorten in der Nähe des zentralen Geschäftsviertels der Stadt.
Der Mackay Pier wurde ab 1891 errichtet und 1900 fertiggestellt und nutzte Material aus den Ausgrabungen der Montreal-U-Bahn, um den östlichen Bereich am Fluss zu erweitern. Diese Konstruktion prägte die Entwicklung des Hafens und ermöglichte später die Verwandlung des Gebiets in einen gemischten Wohn- und Industriestandort.
Das Viertel beherbergt mehrere Wohnkomplexe, darunter das experimentelle Habitat 67, das architektonische Innovationen aus der Weltausstellung von 1967 zeigt. Die Gebäude prägen das Stadtbild mit ihrer ungewöhnlichen Form und werden von Besuchern als wichtige Beispiele moderner Wohnarchitektur wahrgenommen.
Das Gebiet ist zu Fuß leicht zugänglich und kann von mehreren Seiten erreicht werden, wodurch es einfach ist, alle Wohnkomplexe und öffentlichen Bereiche zu erkunden. Die Nähe zum zentralen Geschäftsviertel bedeutet, dass die Umgebung relativ belebt ist und gute Verkehrsmöglichkeiten vorhanden sind.
Ein Eisenbahnzweig betrieb auf dem Pier bis in die 1960er Jahre und erleichterte den Gütertransport, bevor das Gebiet sich in seine heutige Form umwandelte. Diese industrielle Vergangenheit ist im Layout und in den Strukturen des Ortes noch immer erkennbar.
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