Stausee Gibidum, Stausee in der Schweiz
Das Gibidum Reservoir ist ein Stausee im Wallis, der von einem Bogenstaudamm aufgestaut wird, der sich 122 Meter hoch über das Tal erhebt. Der See erstreckt sich über etwa 0,21 Quadratkilometer und wird vom Schmelzwasser des Aletschgletschers gespeist.
Der Bogenstaudamm wurde zwischen 1964 und 1967 erbaut und markiert eine wichtige Phase der Wasserwirtschaft im Wallis. Die Anlage entstand als Reaktion auf den Bedarf an Wasserspeicherung und Stromversorgung in der Bergregion.
Das Gibidum Reservoir wird von den Bewohnern von Naters und Riederalp gemeinsam genutzt und ist ein stilles Zeichen dafür, wie die lokale Gemeinschaft mit den Bergressourcen lebt. Der Ort spiegelt die praktische Beziehung der Menschen zu Wasser und Bergen wider, die seit Generationen das Leben in dieser Region prägt.
Das Gelände rund um das Stausee ist durch gut erhaltene Wanderwege erschlossen, die Zugang zu verschiedenen Aussichtspunkten bieten. Die Gegend ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei die Wanderbedingungen im Sommer am günstigsten sind und im Winter Schnee die höheren Bereiche bedeckt.
Die Bogenstaudamm-Konstruktion passt sich elegant an die natürliche Krümmung der Talwände an, was sie zu einem Beispiel dafür macht, wie menschliche Ingenieurkunst in die Berglandschaft integriert ist. Diese Anpassung an die Topografie ist für Besucher unmittelbar sichtbar und veranschaulicht das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur.
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