Villa Cassel, Fachwerkhaus in Riederalp, Schweiz
Die Cassel-Villa steht auf 2081 Metern Höhe und zeigt typische Alpenarchitektur aus dem frühen 20. Jahrhundert mit traditioneller Holzbauweise. Das Gebäude ist Teil des Pro Natura Zentrums Aletsch und bietet Ausstellungen sowie Informationen über die lokale Natur und Umwelt.
Ein englischer Bankier namens Ernest Cassel ließ die Villa 1902 als Bergresidenz erbauen und später wurde sie als Hotel genutzt. Im Jahr 1976 begann die Umwandlung in ein Naturschutztzentrum, das bis heute Besuchern Wissen über die Alpen vermittelt.
Das Gebäude beherbergt heute ein Besucherzentrum, in dem Gäste die Flora und Fauna der Alpen erkunden können. Die Räume dienen als Lernort für Umweltthemen und zeigen, wie Menschen in dieser Höhenlage leben und arbeiten.
Der Ort ist von Juni bis Oktober geöffnet und bietet Führungen durch die Natur sowie Ausstellungen über regionale Pflanzen und Tiere an. Am besten besucht man die Villa an wärmeren Tagen, da die Lage in großer Höhe bedeutet, dass es das ganze Jahr über kalt sein kann.
Die renovierte Villa nutzt ein Wärmepumpen-System, um ohne Kohlendioxid-Emissionen zu funktionieren und zeigt damit moderne Umwelttechnologie in historischer Architektur. Der Alpengarten auf dem Gelände enthält etwa 200 regionale Pflanzenarten, die Besucher in ihrer natürlichen Umgebung sehen können.
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