Geopark Sardona, Geopark in der Ostschweiz
Der Geopark Sardona erstreckt sich über die Schweizer Kantone St. Gallen, Glarus und Graubünden und zeigt beeindruckende Gesteinsschichten und tektonische Strukturen an Hängen bis zu 3056 Metern. Das Gelände offenbart übereinanderliegende Gesteinsschichten und Verwerfungen, die die Erdgeschichte auf Schritt und Tritt sichtbar machen.
Die Gesteinsformationen entstanden durch die Kollision der afrikanischen und europäischen Erdplatten vor Millionen von Jahren, die zur Bildung der Alpen führte. Diese geologischen Prozesse hinterließen sichtbare Spuren und Verwerfungen, die noch heute im Gelände ablesbar sind.
Das Besucherzentrum in Glarnerland zeigt, wie die Bewohner der Region ihre geologische Umgebung verstehen und nutzen. Die Ausstellungen verdeutlichen, welche Rolle die besonderen Gesteinsformationen im alltäglichen Leben und in der Identität der Gemeinden spielen.
Das Gebiet bietet zahlreiche markierte Wanderwege auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen, und sachkundige Führer erklären unterwegs die Gesteinsformation und Bergbildungsprozesse. Mit guter Vorbereitung können Besucher die Wege in Tagestouren erkunden und dabei die geologischen Strukturen hautnah studieren.
Das Glarus-Überschiebung ist ein geologisches Phänomen, bei dem ältere Gesteine über jüngeren Schichten liegen, was traditionelle Vorstellungen von Gesteinsbildung umkehrte. Diese Entdeckung half Wissenschaftlern, grundlegend zu verstehen, wie Berge entstehen und sich verschieben.
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