Bergsturz Fidaz, Geologische Bergsturzstelle in Flims, Schweiz
Der Fidazer Bergsturz ist eine Rutschungsfläche in der Region Flims mit großflächigen Ablagerungen. Die östliche Seite zeigt massive würfelförmige Gesteinsbrocken, während die westliche Seite aus lockererem Erdmaterial besteht.
Das Ereignis fand am Ostermontag 1939 statt, als eine riesige Gesteinsmasse von einer steilen Felswand abbrach. Der Bergsturz verursachte auch die Zerstörung eines nahegelegenen Kinderheims und hinterließ tiefe Narben in der Landschaft.
Das Kinderheim Sunnehusli, am Waldrand oberhalb der Straße nach Bargis gelegen, wurde während des Bergsturzes zerstört.
Der Standort liegt auf einer Höhe zwischen 1600 und 1800 Metern und ist von Wanderwegen erreichbar. Das Gebiet bietet Aussichtspunkte, von denen man die Auswirkungen des Ereignisses deutlich sehen kann.
Ein Fotograf war zufällig vor Ort und dokumentierte den Moment des Felssturzes mit zwei Aufnahmen. Diese seltenen Bilder zeigen eines der wenigen fotografisch belegten großen Naturkatastrophen des 20. Jahrhunderts.
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