Burg Belmont, Mittelalterliche Burgruine in Graubünden, Schweiz
Burg Belmont ist die Ruine einer Höhenburg auf einem rund 50 m hohen Felsen zwischen Flims-Fidaz und der Alp Bargis, auf 1420 m ü. M. Eine unregelmässige Ringmauer umschliesst ein Plateau von etwa 70 auf 30 m und verbindet drei Gebäudegruppen; der mittlere Bau mass rund 10 auf 8 m. In der Mitte liegt eine grosse kreisförmige Filterzisterne, und auf einer etwa 10 m höheren, schmalen Felsrippe sind keine Mauerreste erkennbar.
Die ältesten datierbaren Funde, darunter ein Stachelsporn, stammen von der Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert. Die Familie von Belmont, 1139 mit Lutefridus de Belmont erstmals bezeugt, besaß Güter in Flims, Vals und im Lugnez; Konrad von Belmont war von 1273 bis 1282 Bischof von Chur. Mit Ulrich Walter von Belmont starb das Geschlecht 1371 aus, und 1380 tauschte Elisabeth von Rhäzüns die bereits verlassene Ruine mit Brun von Rhäzüns.
Der Name Belmont ist die lateinische/romanische Form von Schönenberg. Die Familie erscheint in den Gamertinger Urkunden vom 22. Januar 1139, in denen Lutefridus de Belmont als Zeuge genannt wird. Die Belmont besassen Güter in Flims, Vals und im Lugnez und stellten dem Bistum Chur Domherren und einen Bischof.
Vom Parkplatz ist die Ruine in einer halben Stunde zu Fuss erreichbar; der letzte Aufstieg führt über einen steilen Weg auf der Nordseite, dessen Stufen zum Teil in den Fels geschlagen sind. Das Plateau misst rund 70 auf 30 Meter und weist unebene Flächen und Mauerreste auf. Festes Schuhwerk ist nötig, Rampen oder barrierefreie Zugänge gibt es keine.
Die kreisförmige Filterzisterne in der Mitte des Plateaus ist 5,7 m tief; das Mäuerchen darum herum war das Fundament eines überdachten Aufbaus. Die Burg liegt auf einem 50 m hohen Felsen über der Strasse von Trin nach Flims, und der letzte Aufstieg führt über Stufen, die auf der Nordseite zum Teil in den Fels geschlagen sind.
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