Burg Belmont, Mittelalterliche Burgruine in Graubünden, Schweiz
Burg Belmont ist eine Burgruine auf einem felsigen Gipfel in Graubünden in etwa 1.240 Metern Höhe. Die Anlage besteht aus einem Hauptturm, halbkreisförmigen Wehrwällen und Resten defensiver Mauern, die über das Gelände verteilt sind.
Die Burg stammt aus dem Jahr 1000 und diente den Baronen von Belmont als Residenz. Die Familie verließ die Anlage später, um sich in einer anderen Burg in der Nähe von Castrisch niederzulassen.
Die Ruine verkörpert mittelalterliche Architekturtraditionen mit einem Hauptturm und Resten von Wehrwällen, die das Gelände durchziehen. Diese Bauweise zeigt, wie wohlhabende Familien damals ihre Residenzen befestigen wollten.
Das Gelande erfordert sorgfältiges Gehen auf unebenen Oberflachen und steilen Hängen. Es gibt keine Rampen oder barrierefreie Zugange, daher sollten Besucher gutes Schuhwerk und Vorsicht mitbringen.
Ausgrabungen zwischen 1932 und 1936 brachten eine tiefe Zisterne ans Licht, die in der Mitte von drei Hauptgebäuden gelegen war. Dieser Fund zeigt, dass die Bewohner durchdachte Systeme zur Wasserspeicherung auf diesem abgelegenen Berggipfel hatten.
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