Les Délices, Hausmuseum im Stadtteil Saint Jean, Genf, Schweiz
Les Délices ist ein Herrenhaus in Genf, das am Rande der Altstadt liegt und heute als Hausmuseum genutzt wird. Die Räume sind mit Möbeln und Gegenständen aus dem 18. Jahrhundert eingerichtet und geben einen direkten Eindruck vom damaligen Alltag.
Das Haus wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut und erlangte seine Bekanntheit, als Voltaire es 1755 kaufte und dort fünf Jahre lang lebte. Nach seinem Wegzug nach Ferney blieb das Anwesen erhalten und wurde schließlich in ein Museum umgewandelt.
Das Haus trägt den Namen, den Voltaire ihm selbst gab, und dieser Name spiegelt wider, wie er sein Leben dort empfand. Besucher können heute noch die persönlichen Räume durchqueren, in denen er schrieb, empfing und lebte.
Das Museum befindet sich in einem Wohnviertel und ist zu Fuss gut erreichbar. Es empfiehlt sich, im Voraus zu reservieren, da geführte Touren bevorzugt werden und die Besucherzahl begrenzt sein kann.
Genf war zu Voltaires Zeit eine Republik, in der Theaterstücke verboten waren. Er baute deshalb auf dem Anwesen eine private Bühne, auf der er Aufführungen für geladene Gäste veranstaltete, um das Verbot zu umgehen.
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