Pont Sous-Terre, Straßenbrücke in Genf, Schweiz.
Die Pont Sous-Terre ist eine Betonbrücke, die den Rhone-Fluss zwischen den Stadtteilen Saint-Jean und La Jonction überquert und mit ihrer Struktur in die Topografie des Geländes eingebunden ist. Das Bauwerk ermöglicht den Verkehrsfluss zwischen diesen Vierteln und verbindet sie dauerhaft über das Wasser.
Die heutige Betonbrücke entstand 1968 und ersetzte eine hölzerne Fußgängerbrücke von 1891. Während des Baus machten Arbeiter Überreste vom Saint-Jean-Priorat aus dem 16. Jahrhundert frei, das seit seiner Zerstörung 1535 verschwunden war.
Der Name leitet sich von der Tatsache ab, dass die Brücke teilweise unter Bodenniveau verläuft und die Landschaft prägt. Besucher bemerken, wie die Struktur sich diskret in die Umgebung einfügt und das Alltagsleben der angrenzenden Viertel unterstützt.
Die Brücke trägt täglich tausende Fahrzeuge und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die beiden Stadtteile. Ein Gehweg für Fußgänger ist vorhanden, was den Übergang zwischen den Vierteln auch ohne Auto möglich macht.
Die Brücke ist die letzte innerhalb der Stadtgrenzen Genfs und liegt an einer Stelle, wo der Fluss eine bestimmte historische Bedeutung hat. Diese Position macht sie zu einem besonderen Punkt in der Infrastruktur der Stadt.
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