Yushu, Verwaltungspräfektur in der Provinz Qinghai, China.
Yushu ist ein Verwaltungsbezirk in der Hochebene von Südwest-Qinghai mit steilen Gebirgslandschaften, die sich über weite Distanzen erstrecken. Die Gegend liegt durchgehend in großer Höhe, wo Täler zwischen schneebedeckten Gipfeln liegen und ständig dünn besiedelt sind.
Das Gebiet erhielt 1951 den Status einer tibetischen Autonomiepräfektur, was seine neue Rolle in Chinas Verwaltungsstruktur markierte. Diese Umstrukturierung brachte bedeutende Veränderungen in der Governance und dem politischen System der Region.
Die Region ist ein Zentrum des tibetischen Buddhismus, wo Klöster nach Kagyupa und Sakyapa Traditionen prägen, wie Menschen ihren Alltag gestalten und religiöse Feste feiern.
Das Klima ist rau mit langen, kalten Wintern und kurzen, wärmeren Sommermonaten, weshalb die beste Besuchszeit zwischen Juni und September liegt. Die Reise erfordert Vorbereitung auf dünne Luft und niedrige Temperaturen, besonders wenn man aus tieferen Regionen kommt.
Die Region ist der Geburtsort von drei der größten Flüsse Asiens: dem Gelben Fluss, dem Yangtze und dem Mekong entspringen hier. Dieses Zusammentreffen macht die Gegend zu einem hydrographischen Knoten punkt, der Millionen von Menschen flussabwärts mit Wasser versorgt.
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