Sera Utsé Hermitage, Buddhistische Einsiedelei nahe dem Sera-Kloster, Tibet, China
Das Utsé-Hermitum ist eine buddhistische Einsiedelei auf einem Berg hinter dem Sera-Kloster in Tibet auf einer Höhe von etwa 4.100 Metern. Die Lage bietet Ausblicke über Lhasa und die umgebenden Bergrücken mit ihren markanten Granitfelsformationen.
Die Einsiedelei wurde 1705 von Drubkhang Gelek Gyatso gegründet und steht an einem Ort, wo der buddhistische Meister Tsongkhapa im 14. Jahrhundert Meditationsrückzüge durchführte. Der Standort verbindet damit zwei Zeiträume wichtiger spiritueller Aktivität in der tibetischen buddhistischen Geschichte.
Die Kapelle beherbergt einen Schrein für Pehar, einen tibetischen Geist, der in lokalen Traditionen verehrt wird. Besucher können die Metallstatuen von Buddhafiguren sehen, die Mönche bei ihren täglichen Praktiken nutzen.
Der Zugang erfolgt über eine etwa 90-minütige Wanderung vom Hermitum des Tsongkhapa aus, auf Pfaden die durch Granitfelsformationen führen. Die Wege erfordern moderate körperliche Fitness und bergiges Gelände, deshalb sollte man auf stabiles Schuhwerk und ausreichend Wasser achten.
Die Anlage verfügt über Meditationshütten und ein Dharma-Gebäude, wo Mönche Texte studieren und in der natürlichen Bergumgebung praktizieren. Diese Einrichtungen bieten Einblicke in die tägliche meditative Routine und wie buddhistische Gelehrsamkeit in diesem abgelegenen Bergort gelebt wird.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.