Chupzang Nunnery, Buddhistisches Kloster am nördlichen Hang von Lhasa, China
Chupzang-Nonnenkloster ist ein Klosterkomplex auf einem Hügel nördlich von Lhasa mit Stupa-Feldern mit Steinschnitzereien, Haupttempelgebäuden und religiöser Hofanlage. Die Anlage umfasst auch Wohnbereiche, in denen Nonnen in einzelnen Quartieren leben.
Der Ort wurde 1665 als Einsiedelei von Trinlé Gyatso, dem Regenten von Tibet, gegründet und später als Hermitage genutzt. 1984 wurde er nach umfangreicher Restaurierung in ein reines Frauenkloster umgewandelt.
Der Haupttempel zeigt Statuen von Tsongkhapa und seinen Schülern, die die wichtigsten Lehren der Schule verkörpern. Besuchende können hier tägliche Rituale beobachten, die nach dem tibetischen Mondkalender stattfinden.
Das Kloster liegt etwa einen Kilometer vom Sera-Kloster entfernt und ist über einen etwa 20-minütigen Fußweg erreichbar, der an Hügelhängen entlang führt. Der Pfad ist mit Sträuchern bewachsen und bietet eine natürliche Umgebung für den Aufstieg.
Der Name Chupzang stammt von tibetischen Worten, die 'frisches Wasser' bedeuten und sich auf die natürliche Quelle beziehen, die den Ort bis heute mit Wasser versorgt. Diese Quelle war ein Grund für die Wahl des Standorts und prägt das Leben hier.
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