Drag Yerpa, Buddhistisches Kloster im Bezirk Dagzê, China.
Yerpa ist ein Kloster mit mehreren Kapellen und Meditationshöhlen, die in steile Felswände in 4.000 Meter Höhe eingebaut sind. Die Struktur erstreckt sich über verschiedene Ebenen, wobei natürliche Grotten mit bearbeiteten Räumen verbunden sind und eine komplex verschachtelte Anlage entstanden ist.
Der buddhistischen Tradition nach wurde das Kloster im 7. Jahrhundert gegründet, als Tibet durch königliche Unterstützung zum Buddhismus überging. Dies war Teil einer größeren Bewegung, die heilige Orte in der Berglandschaft etablierte.
Das Kloster dient seit Jahrhunderten als Ort für buddhistische Praktiken, wo Mönche täglich meditieren und rituellen Handlungen nachgehen. Die Räume in den Felswänden sind speziell für tiefe Konzentration und spirituelle Arbeit gestaltet, was bis heute für Pilger und Praktizierende spürbar ist.
Der Ort ist abgelegen und erfordert sorgfältige Planung, da Besuche in der Regel über organisierte Touren von Lhasa erfolgen. Die dünne Luft in dieser Höhe kann bemerkenswert sein, daher ist es ratsam, sich vorher an die Bedingungen anzupassen.
Die Grotten waren Ziel für Mönche, die sich für lange Perioden der Abgeschiedenheit widmeten und tiefe Meditation verfolgten. Heute können Besucher diese isolierten Räume sehen und nachvollziehen, wie der intensive spirituelle Fokus räumlich umgesetzt wurde.
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