Menri, Tibetisches buddhistisches Kloster in Tobgyai, China.
Menri Monastery ist ein Klosterkomplex in Tibet auf 3800 Metern Höhe, der vier spezialisierte Colleges mit Tempeln, Meditationshallen und Wohngebäuden für etwa 400 Mönche umfasst. Die Gebäude verteilen sich über den Berghang und schaffen eine selbstständige Gemeinschaft, in der Bildung und Spiritualität zusammengehen.
Die Gründung erfolgte 1405 nach einer Flutkatastrophe, die das ursprüngliche Yeru Ensaka Kloster zerstörte, das 333 Jahre zuvor gegründet worden war. Der Umzug auf diese höhere Position half dem Kloster, sich als wichtiges Zen des Bon-Buddhismus zu etablieren und über Jahrhunderte hinweg zu gedeihen.
Das Kloster bewahrt die Bön-Buddhismus-Traditionen durch tägliche Praktiken, die Besucher in den Gebetshallen und Höfen beobachten können. Die Mönche rezitieren Mantras und führen Rituale auf, die das Leben hier prägen und das Kloster zu einem Ort macht, wo alte Glaubensweisen lebendig bleiben.
Der Komplex liegt auf einer steilen Berghöhe und erfordert Trittsicherheit beim Erkunden der verschiedenen Bereiche und Treppen zwischen den Collegien. Die Höhenlage von 3800 Metern sollte beim Besuch berücksichtigt werden, da körperliche Anpassung hilfreich ist.
Hinter dem Klosterkomplex erhebt sich eine natürliche Felsformation, die wie ein weißer Seidenvorhang gegen den Himmel wirkt. Diese ungewöhnliche geologische Struktur prägt das Aussehen des Ortes und schafft eine visuelle Besonderheit, die das Kloster in seiner natürlichen Umgebung rahmt.
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