Jonang-Kloster, Tibetisches buddhistisches Kloster in Shigatse, China.
Das Jonang-Kloster liegt auf erhöhtem Gelände zwischen Bergketten und zeigt traditionelle weiße Wände mit roten Verzierungen sowie mehrere Gebetshallen über das Gelände verteilt. Die Gebäude sind nach tibetischer Architektur gestaltet und prägen das Landschaftsbild.
Das Kloster wurde 1230 gegründet und etablierte sich als wichtiges Zentrum für buddhistische Lehren und Meditationspraktiken. Besonders der Fokus auf die Kalachakra-Tantra-Lehren machte es zu einem bedeutenden Ort der Gelehrsamkeit.
Der Ort ist ein Zentrum für buddhistisches Lernen, wo täglich Rituale stattfinden und Mönche alte Texte studieren. Die Gebete und Meditationen, die hier praktiziert werden, prägen den täglichen Rhythmus des Klosters.
Der Besuch erfordert eine spezielle Genehmigung, die vor Ankunft eingeholt werden muss. Die angenehmsten Bedingungen gibt es von Mai bis Oktober, wenn das Wetter stabil und mild ist.
Das Kloster bewahrt eine spezifische Meditationsmethode und Philosophie namens Shentong, die sich grundlegend von anderen buddhistischen Schulen des Hochlands unterscheidet. Diese Lehrtradition wird hier durch Jahrhunderte hindurch fortgeführt und bleibt stark in der täglichen Praxis verankert.
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